Schwerpunkte:
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- So schützen Recycler Mitarbeiter und Umwelt vor Lärm
Bonn - Die Überlegungen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen und dem Präsidenten des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, dem illegalen Export von Altelektronikgeräten einen Riegel vorzuschieben, stößt auf die Zustimmung des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.
"Wir können es uns einfach nicht leisten, dass verwertbare Geräte an den deutschen Aufbereitungsanlagen vorbei ins Ausland verschifft werden. Hier gehen Deutschland nicht nur wertvolle Rohstoffe verloren", macht Didszun deutlich, sondern er weist darauf hin, dass "die Aufbereitung in Entwicklungshilfe- und Schwellenländern unter teilweise katastrophalen sozialen und ökologischen Bedingungen vorgenommen wird. Diesen Dumpingpreisen kann kein seriöser Recyclingbetrieb Paroli bieten".
Der bvse-Vizepräsident und Vorsitzende des Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling, betont gleichzeitig, dass der "brutale Verdrängungswettbewerb" mit ein Grund für diese Fehlentwicklung sei. Es könne nicht sein, so der bvse-Vizepräsident, dass bei der E-Schrott-Entsorgung nur der billigste Preis zähle und auf sinnvolle ökologische und volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen keinerlei Rücksicht genommen werde. Nach Ansicht des bvse müsse deshalb das System der E-Schrott-Entsorgung in Deutschland auf den Prüfstand.
Die Zentralisierung und Oligopolisierung des Mark-tes habe die Förderung illegaler Entsorgungswege begünstigt, während gesetzes-konform arbeitende deutsche und europäische Recyclinganlagen teilweise Schwierigkeiten hätten ihre Kapazitäten adäquat auszulasten.
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